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Frühwarnsysteme im Erdmanagement

Verbundprojekt: "Entwicklung geeigneter Informationssysteme für Frühwarnsysteme"

Seit April 2007 wird das Verbundprojekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des FuE-Programms GEOTECHNOLOGIEN gefördert. Es ist dort Teil des zwölften Forschungsschwerpunktes „Frühwarnsysteme gegen Naturgefahren”. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich.

Der Sinn eines Frühwarnsystems für geologische Ereignisse besteht in der Vorhersage der Ereignisse, zum Schutz von Leben und Gütern. Für eine zuverlässige Frühwarnung müssen die vorliegenden Daten so als Informationen aufbereitet werden, dass sie als zuverlässige Grundlage für die Warnentscheidung und Schutzmaßnahmen dienen können. Dies ist jedoch heute noch ein Schwachpunkt der Frühwarnkette. Im Verbundprojekt sollen prototypisch Methoden für Komponenten eines Informationssystems zur Früherkennung geologischer Ereignisse am Beispiel von Massenbewegungen entwickelt werden. Insbesondere sollen die Analyse und Informationsaufbereitung verbessert werden als Grundlage für die Entscheidung, ob eine Gefährdung besteht und die Warnung betroffener Personen erfordert. Dies soll durch die neuartige Kombination von GIS, Simulationen, Spatial Data Mining, Geodatenbanken und der Anwendung linguistischer Methoden erreicht werden. Die enge Kooperation mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt stellt dabei die unmittelbare Anwendung der neuen Forschungsergebnisse sicher. Die Evaluation anhand konkreter Anwendungsszenarien sowie die wirtschaftliche Verwertung der Projektergebnisse durch die beteiligte Firma sind Teil des Vorhabens.

Kooperationspartner:

  • Universität der Bundeswehr München

Beratend:


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start.txt · Zuletzt geändert: 2008/10/06 12:58 von bjoern
 
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